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Archimedes - Regelmäßiges Experimentieren am Schülerforschungszentrum

Archimedes von Syrakus war einer der bedeutendsten Mathematiker, Physiker und Ingenieure der griechischen Antike. Er beschäftigte sich unter anderem mit Hebeln, Flächenberechnungen sowie schwimmenden Körpern und baute Wurfmaschinen, Flaschenzüge, Brennspiegel und Bewässerungsanlagen.

Den Erfindergeist von Archimedes greift das Schülerforschungszentrum auf. Sechst- und Siebtklässler aus dem Landkreis haben einmal im Monat an einem Nachmittag die Möglichkeit, sich mit Geduld und Ausdauer mit etwas Kniffligem in seinen Einzelheiten zu beschäftigen, zu forschen, zu grübeln und die eigene Kreativität zu entfalten.

Bei den sechsten Klassen ist der Schwerpunkt die Mechanik. Nach den Ideen der Schülerinnen und Schüler wird etwas Technisches entwickelt und selbst gebaut. Ausdauer, Konzentration und Feinmotorik sind beim Löten und Schrauben sowie beim Konstruieren und Schneiden mit dem Lasercutter gefragt. Durch selbständiges Arbeiten und eigenes Hinterfragen gelingt es den Schülern und Schülerinnen, ein Verständnis für die einzelnen Vorgänge zu entwickeln. Mit Stolz präsentierten die Teilnehmenden ihren Eltern z.B. eine Farbschleuder, bei welcher eine elektrisch angetriebene Drehscheibe aus Acrylfarben Kunstwerke zaubert oder kinetische Maschinen, die elektromechanisch angetrieben fabelhafte Muster generieren.

Die siebten Klassen beschäftigen sich mit Fragestellungen zur Optik. Mit aus Abflussrohren und Linsen selbst gebauten Teleskopen wurde der Sternenhimmel beobachtet. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten kleinste Strukturen mit dem Mikroskop und machten in Chemieexperimenten Farben sichtbar.

Die Eltern sind sich einig: Solche Kurse führen die Kinder mit Freude in Richtung Technik und sollen auf jeden Fall im nächsten Schuljahr weitergeführt werden.

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