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MINT-Tag für Lehramtsanwärter/innen am SFZ

 „Einen jungen Menschen unterrichten heißt nicht, einen Eimer füllen, sondern ein Feuer entzünden.“

Gemäß diesem Spruch von Aristoteles war der ausbildungsbezogene Lehrgang für 12 Lehramtsanwärter/innen aus ganz Oberbayern am Schülerforschungszentrum BGL gestaltet.

Ziel des Lehrgangs war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Schülerforschungszentrum und die einzigartigen Möglichkeiten im Rahmen der MINT-Förderung aufzuzeigen.

Nach der Begrüßung erklärte der Geschäftsführer Christoph Geistlinger den interessierten Junglehrkräften, dass das Schülerforschungszentrum zwei Säulen außerschulischer Lernorte vereinigt. Zum einen die Kurse für alle Schularten und Klassenstufen im „Schülerlabor“ und zum anderen die „Schülerforschung“. Diese umfasst eigenständige, wissenschaftlich betreute Projekte junger Forscherinnen und Forscher. Für die hohe Qualität der Angebote bürgen Wissenschaftler der TU München und andere fachliche und pädagogisch ausgewiesene Expertinnen und Experten.

Im praktischen Modul konnten die Lehramtsanwärter/innen anschließend im LEGO-Labor bei Birgit Reisenhofer erfahren, wie mittels LEGO-WeDo einfache mathematische Strukturen vermittelt werden können. Eine Teilnehmerin sagte im Anschluss: „ Man möchte nochmal Kind sein, um in den Genuss dieses Angebots zu kommen.“

Bei der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Katharina Geldreich erhielten sie Einblick in das Programmieren für Grundschulkinder. Dieser Kurs begeisterte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich traue mir jetzt zu, die Inhalte – bei vorhandener Ausstattung an der Schule – selbst an die Kinder weiterzugeben“, sagte eine junge Lehrkraft.

Bevor es in die verdiente Mittagspause ging, erläuterte die Seminarrektorin Monika Ilg noch einzelne Forscherbausteine für einen Schullandheimaufenthalt.

Die Bezüge zum LehrplanPlus aus dem Bereich „Technik“ konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Mittagspause beim dritten praktischen Modul in der Werkstatt des Schülerforschungszentrums bei Monika Gasteiger erleben. Die Leiterin der Werkstatt zeigte die Möglichkeiten in der Werkstatt auf und baute - passend zum Thema - eine LED-Kugel mit den Junglehrkräften. Alle waren begeistert bei der Sache. Eine Teilnehmerin sägte zusätzlich noch ein Tangram, weil ihr die praktische Arbeit in der Werkstatt so viel Spaß gemacht hat.

„Jungen Lehrkräften das Schülerforschungszentrum und seine einzigartigen Möglichkeiten näher zu bringen, die MINT-Begeisterung zu wecken und für Grundschüler erfahrbar zu machen, indem bei den Junglehrkräften die Begeisterung entfacht wird, war für diesen Tag die Intention von der Seminarrektorin Monika Ilg.

Ziel des Seminars war es außerdem, Zukunftsperspektiven – wie das Programmieren in der Grundschule – aufzuzeigen.

Nach der Ausgabe der Lehrgangsbescheinigungen waren sich alle beim Feedback einig: „Heute wurden uns Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Kompetenzen und Inhalte aus dem LehrplanPlus handlungsorientiert und mit wissenschaftlicher Begleitung umgesetzt werden können.

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