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Projekt „Integration durch MINT“ erfolgreich gestartet

Am „Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land“ (SFZ) startete kürzlich das Projekt „Integration durch MINT“ für 18 junge Geflüchtete aus Afghanistan, Eritrea und Nigeria.

Landrat Georg Grabner begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Auftakt des intensiven Lehr- und Lernprogramms, das zwei Kurseinheiten beinhaltet und in den Räumen des SFZ stattfindet.

Der erste, und bis Ende Juli laufende Kurs, bietet mit 16 Wochenstunden den jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, gute Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erlernen. Parallel dazu werden sie auf Basis eines interkulturellen Ansatzes mit den verfassungsgemäßen Werten und den Grundzügen der politisch-gesellschaftlichen Ordnung Deutschlands vertraut gemacht.

Das in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München entwickelte und durch die Siemens Stiftung geförderte Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass von Anfang an auch Grundkenntnisse aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) vermittelt werden. So werden zum Beispiel im Fach Mathematik die Zahlen und Grundrechenarten sprachlich und inhaltlich erlernt. Im Bereich Naturwissenschaften sind unter anderem eine Exkursion zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt und ein Orientierungslauf mit Karten und Kompass geplant. Im zweiten, weiterführenden Kurs, werden ab September die vorab erworbenen Kenntnisse in Theorie und Praxis und in direkter Zusammenarbeit mit den Betrieben vor Ort vertieft. So soll den TeilnehmerInnen auch der Einstieg in Praktika, Ausbildung und die Arbeitswelt erleichtert und damit die Basis für eine gelungene Integration geschaffen werden.


 "Das Projekt „Integration durch MINT“ ermöglicht, dass wichtige Sprach- und Wertekompetenzen gebildet und Grundkenntnisse in den Zukunftsfächern MINT erworben werden können. Durch seine naturwissenschaftlich-technische Ausrichtung bietet das Schülerforschungszentrum einen idealen Lernort und damit gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche und interessante Lehrzeit, die ich allen Teilnehmern herzlich wünsche“, erklärte Landrat Georg Grabner.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschkurse mit Landrat Georg Grabner, der Geschäftsführerin der TUM School of Education Petra Marzin, Geschäftsführer Christoph Geistlinger und den Lehrkräften.

 

 

 

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